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Für eine gesunde und nachhaltige Ernährung in der Schweiz

 

In einer Zeit, in der Konsumenten immer mehr auf ihre Ernährung achten, sucht das Projekt nach Wendepunkten für eine gesunde und nachhaltige Ernährung. Es untersucht aktuelle Empfehlungen, gesellschaftliche Essgewohnheiten sowie die Folgen verschiedener Diäten für Gesundheit und Umwelt. Zudem analysiert das Projekt Hebel und Barrieren, welche die Entwicklung des Essverhaltens beeinflussen. Das Ziel ist es, den Wandel hin zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung in der Schweiz zu unterstützen.

Hintergrund (laufendes Forschungsprojekt)

Die Essgewohnheiten und die Empfehlungen für eine gesunde Ernährung entwickeln sich im Laufe der Zeit. Heute befassen sich Konsumenten vermehrt damit, welche Kost gesund ist. Darum werden beispielsweise glutenfreie, laktosefreie, vegetarische oder vegane Ernährungsweisen sowie auch neue Netzwerke für die Versorgung immer beliebter. Das Projekt untersucht gesellschaftliche Anreize und Hindernisse, die diesen Wandel der Essgewohnheiten beeinflussen.

Ziel

Ziel des Projekts ist es, die Veränderung der Essgewohnheiten zu verstehen und so die Entwicklung zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung in der Schweiz besser unterstützen zu können. Die beteiligten Forschenden untersuchen einerseits, woraus die aktuell als gesund und nachhaltig geltenden Diäten bestehen und welche neuen Tendenzen es gibt. Sie analysieren zudem den gesellschaftlichen Wandel bei der Ernährung anhand von Essgewohnheiten und betrachten den Einfluss bestimmter Gruppen sowie materieller Aspekte des Konsums. Andererseits untersucht das Projekt im Rahmen einer Lebenszyklusanalyse die gesundheitlichen und ökologischen Folgen verschiedener Diäten. Schliesslich konzentriert sich das Projekt auf Hebel und Barrieren, welche die Entwicklung zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung beeinflussen. So lassen sich die Punkte identifizieren, die zur Ernährungswende beitragen.

Bedeutung

Das Projekt dient der Förderung von gesunder Ernährung und nachhaltiger Lebensmittelproduktion in der Schweiz. Die Resultate dienen politischen Akteuren und Konsumenten als Orientierung für eine Ernährungsweise, die gut für Gesundheit und Umwelt ist. Es werden einerseits Empfehlungen formuliert, welche politischen Entscheidungsträgern und den verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette für Lebensmittel aufzeigen, wie sie zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung beitragen können. Andererseits erarbeitet das Projekt zielgerichtete Leitlinien für Konsumenten und verschiedene Gesellschaftsgruppen, damit diese verstehen können, wie sie ihre aktuelle und künftige Ernährung nachhaltiger und gesünder gestalten können.

Originaltitel

Tipping points toward healthy and sustainable Swiss diets: Assessing prescriptions, practices and impacts

Projektleitung

  • Prof. Suren Erkman, Universität Lausanne
  • Prof. Dr. Claudia R. Binder, Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne EPFL
  • Dr. Marlyne Sahakian, Universität Genf

Weitere Informationen zu diesem Inhalt

 Kontakt

Prof. Suren Erkman Faculté des géosciences et de l’environnement Quartier UNIL-Mouline, Bâtiment Géopolis 1015 Lausanne 021 692 35 52 suren.erkman@unil.ch