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Nano-Konservierung

 

Hintergrund (abgeschlossenes Forschungsprojekt)

Seit kurzem wird die Nanotechnologie in der Produktion von sicheren Nahrungsmitteln von grossem Wert eingesetzt. So können beispielsweise Nanoreaktoren auf Verpackungen zu neuen Anzeigen der Frische von Nahrungsmitteln führen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Erhaltung der Produktqualität. Es ist das Ziel des Projekts, solche Nanoreaktoren zu entwickeln.

Ziel

Das Projekt entwickelt Nanoreaktoren, die auf Verpackungen von Nahrungsmitteln angebracht sind. Die Nanoreaktoren bestehen aus kleinen Bläschen, in denen Antioxidationsmoleküle wie beispielsweise Vitamin C eingeschlossen sind. In der Membran der Nanoreaktoren übernehmen Proteine die Rolle der Türöffner. Sie öffnen sich nur dann, wenn die Umgebung der Bläschen freie Radikale enthält oder eine bedeutende Veränderung des pH-Wertes eintritt – beides sind frühe Anzeichen für den Verfall von Nahrungsmitteln. Wenn sich die Schleusen öffnen, wird Vitamin C freigesetzt und so die Qualität des Produkts wieder hergestellt. Die Nanoreaktoren sind auf der Oberfläche von Lebensmittelverpackungen angebracht. Sie dienen als aktive Oberfläche, die eine rasche und hoch sensible Reaktion bei den ersten Anzeichen des Verfalls ermöglicht. So kann der Einsatz der Nanoreaktoren dazu beitragen, eine hohe Qualität der Nahrungsmittel zu bewahren.

Bedeutung

Eine gesunde Ernährung beginnt mit der garantierten Frische der Nahrungsmittel. Die Verwendung von Nanoreaktoren, die bei den ersten Anzeichen abnehmender Frische aktiv werden und die den Verfall ohne negative Nebenwirkungen für die Gesundheit der Konsumenten aufhalten können, ermöglichen einen Schritt zu einer höheren Lebensmittelsicherheit.

Originaltitel

Protein polymer nanoreactors to preserve food quality

Projektleitung

  • Prof. Dr. Cornelia Gabriela Palivan, Universität Basel
  • Dr. Ozana Fischer, Universität Basel

 

 

Weitere Informationen zu diesem Inhalt

 Kontakt

Prof. Dr. Cornelia Gabriela Palivan Physikalische Chemie Departement Chemie Universität Basel Klingelbergstrasse 80 4056 Basel +41 61 267 38 39 cornelia.palivan@unibas.ch